SP respektiert den freiwilligen Proporz

Die SP des Bezirks Uster ist der Ansicht, dass bei der Besetzung der Richterstellen auf eine ausgewogene politische Verteilung zu achten ist. Im Rahmen der interparteilichen Konferenz wird denn auch jeweils versucht bei der Besetzung der Richterstellen in etwa dem Stimmenanteil bei den Kantonsratswahlen nachzukommen (sogenannter freiwilliger Proporz).

Die SP des Bezirks Uster ist der Ansicht, dass bei der Besetzung der Richterstellen auf eine ausgewogene politische Verteilung zu achten ist. Im Rahmen der interparteilichen Konferenz wird denn auch jeweils versucht bei der Besetzung der Richterstellen in etwa dem Stimmenanteil bei den Kantonsratswahlen nachzukommen (sogenannter freiwilliger Proporz).

 

Die SVP hat im Moment den grössten Anspruch auf eine Richterstelle und die SP anerkennt diesen Anspruch. Insbesondere wird begrüsst, dass von Seiten der SVP ein professioneller und erfahrener Jurist für dieses Amt vorgeschlagen wird. Um die Effizienz des Bezirksgerichts bei der heutigen grossen Arbeitsbelastung sicherzustellen, sind umfassende Rechtskenntnisse und Erfahrung von Anfang an sehr wichtig.

 

Entgegen des freiwilligen Proporzes haben die Grünen eine eigene Kandidatin nominiert und haben damit einen öffentlichen Wahlgang ausgelöst. Vor diesem Hintergrund hat sich die jetzige Stelleninhaberin der zu besetzenden teilamtlichen Richterstelle, Frau Dr. jur. Brigitte Stump, SP-Mitglied und eine bestausgewiesene Rechtsanwältin mit Berufserfahrung in der Justiz, aus persönlichen Gründen entschlossen, auch zu kandidieren. Frau Dr. jur. Stump hat sich in der kurzen Zeit als Ersatzrichterin am Bezirksgericht Uster gut eingearbeitet und hat Freude an ihrer Tätigkeit.

 

Die Bezirkspartei der SP bekennt sich zum freiwilligen Proporz und hat beschlossen, in dieser Situation keine der Kandidaturen aktiv zu unterstützen.