In der viertgrössten Stadt im Kanton muss die politische Linke in der Regierung vertreten sein. Zudem will die SP bei den Wahlen im April 2018 ihre Fraktion im Gemeinderat stärken. Die Dominanz der bürgerlichen Politik soll endlich gebrochen werden.

Theo Zobrist kandidiert für den Stadtrat weil er in Dübendorf daheim, bestens bekannt und gut vernetzt ist. Zobrist hat sich beim Aufbau und Betrieb verschiedener Kulturorganisationen, wie Obere Mühle oder Jazz-Verein, einen Namen gemacht. Ab 1990 sass er für die SP 16 Jahre im Dübendorfer Gemeinderat, 12 Jahre davon in der GRPK und er war auch einige Jahre in der reformierten Kirchensynode tätig. Theo Zobrist ist verheiratet, hat drei erwachsene Söhne und arbeitet als Sigrist in Zürich.

 

In Bezug auf das Stadtpräsidium behält sich die SP noch Entscheide vor. Der Vorstand wurde beauftragt, darüber in den nächsten Wochen Gespräche mit den anderen Parteien zu führen.

 

Die SP will für die kommenden vier Jahre eine Politik „für alle statt für wenige“. Das bedeutet in Dübendorf den entschiedenen Kampf gegen die zivile Nutzung des Militärflugplatzes für privilegierte Business-Jets und gegen den Südstart-Straight, der uns mit neuen Lärmteppichen belegen würde.

Weiterhin will sich die SP für bezahlbare Wohnungen und eine Sozialpolitik einsetzen, die allen ihre Rechte garantiert. Bei der Infrastruktur und der Bildung soll die Stadt zu ihrer Urbanität stehen, bei der Planung darf nicht mehr das Profitdenken im Vordergrund stehen. Auch will sich die SP für bezahlbare Kinderbetreuung einsetzen, insbesondere soll das Thema Tagesschule wieder auf das politische Parkett.

 

Hierfür tritt die SP mit einer Gemeinderatsliste an, bei der zuvorderst neben den Bisherigen auch neue Gesichter, wie Hanna Baumann oder Ivo Hasler auftauchen. Dabei handelt es sich um Zuzüger, die sich hier politisch engagieren wollen. Die SP möchte in ihrem Wahlkampf unter anderem ganz bewusst auch diese neuen Schichten von WählerInnen ansprechen, die zu den Tausenden gehören, die in den letzten Jahren in die Stadt gezogen sind.